Moritz Plasse wurde in Hannover geboren. Er studierte in Berlin, bei Pierre-Yves Artaud am CNSM in Paris und bei Michael Kofler am
Mozarteum Salzburg. 1998/99 war er Stipendiat des DAAD. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen bei J.-P. Rampal, A. Nicolet,
A. Marion, E. Pahud, P. Meisen, R. Greiss, M. Debost und B. Kuijken. 2000 schloss er sein Konzertfachstudium mit Auszeichnung ab.
Von 1998 bis 2007 spielte er bei der Camerata Salzburg, seit 1999 ist er Mitglied des Mozarteumorchesters Salzburg. Er hatte die Gelegenheit,
als Gast bei den Münchner Philharmonikern unter J. Levine, K. Nagano und Chr. Thielemann zu spielen. Konzerte als Orchester- und Kammermusiker
führten ihn in viele europäische Länder, nach Nord- und Südamerika, Afrika und Asien, zu bedeutenden Festivals. Seit 2009 unterrichtet
Moritz Plasse an der Salzburger Fakultät der University of Florida. Seit 2008 nimmt er Traversflöten-Unterricht bei Marion Treupel-Franck
in München.
Gábor Lieli wurde in Budapest geboren. Sein Klarinettenstudium absolvierte er in Pécs bei Tamás Paláncz und am Mozarteum bei Emil
Rieder, 1993 erhielt er das 2. Diplom mit Auszeichnung. Er war oftmaliger Preisträger, u.a. erhielt er den Franz Kossak-Preis der
Universität Mozarteum. Seit 1992 ist er Soloklarinettist der Salzburger Kammerphilharmonie. Von 1997 bis 2005 war er Dozent am Mozarteum,
außerdem Gastprofessor u.a. an der Universität Pécs und der Salzburger Fakultät der Readlands University Kalifornien. Als Kammermusiker
und Solist hatte er zahlreiche Konzerte in Europa und Übersee, wirkte bei den Salzburger Festspielen, dem Europa Festival Rom sowie
dem Carinthischen Sommer mit. Seit 2004 ist er Leiter einer Klarinettenklasse am OÖ Musikschulwerk, seit 2006 Künstlerischer Leiter
(und Mitinitiator) des Festivals „Klassik am Inn“/OÖ und seit 2009 Obmann des Kulturvereins „Kulturwelle“/Neumarkt am Wallersee.
Markus Hauser wurde in Salzburg geboren, und wuchs in St. Michael im Lungau auf. Seinen ersten Hornunterricht erhielt er mit 11 Jahren
beim damaligen Solohornisten des Mozarteumorchesters Salzburg, Alois Aigner. Ab 1992 studierte er Konzertfach Horn an der Universität
Mozarteum Salzburg bei Josef Mayr. 1999 schloss er das Studium mit Auszeichnung bei Radovan Vlatkovic ab. Seit 1997 ist er Mitglied
des Mozarteumorchesters Salzburg, Substitut der Camerata Salzburg sowie 2. Hornist in der Salzburger Kammerphilharmonie. Mit den Wiener
Philharmonikern hatte er die Gelegenheit unter der Leitung von Kent Nagano und Lorin Maazel zu spielen. Weiters beschäftigt er sich
auch mit dem Naturhorn und konnte mit der Wiener Akademie unter Martin Haselböck und dem Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt
Erfolge feiern. Dazu kommt eine vielfältige Tätigkeit als Kammermusiker in verschiedenen Ensembles.
Isabella Unterer wurde in Tirol geboren und erhielt ihren ersten Oboenunterricht bei E. Fintl am Innsbrucker Konservatorium. Später
studierte sie bei Günther Passin in München. Sie war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und hatte in der Münchner Orchesterakademie
die Gelegenheit, mit dem BR-Symphonieorchester und der Bayerischen Staatsoper unter Dirigenten wie C. Kleiber, L. Maazel, S. Celibidache,
C. Abbado, R. Muti, Z. Meta, K. Nagano u.a. zu musizieren. Seit 1998 ist Isabella Unterer Solooboistin des Mozarteumorchesters Salzburg.
Außerdem ist sie Mitglied des Österreichischen Ensembles für neue Musik, gefragte Kammermusikpartnerin verschiedener Ensembles und
regelmäßig zu Gast bei dem Münchner Kammerorchester, der Bayerischen Staatsoper, der Münchner Klangverwaltung und der Camerata Salzburg.
Isabella Unterer beschäftigt sich seit einiger Zeit auch mit Psychokinesiologie nach W.Huber und Logotherapie nach V.Frankl am Institut
für Existenzanalyse und Logotherapie in Salzburg.
Christoph Hipper wurde in Rosenheim geboren. Er studierte bei den Professoren Milan Turkovic, Daniele Damiano und Richard Galler
an der Hochschule Mozarteum Salzburg. Er bekam das Diplom mit Auszeichnung und den Würdigungspreis des Österreichischen Staates.
Seit 1988 ist er Fagottist der Camerata Salzburg. Prägend für seine musikalische Entwicklung war zunächst Sandor Vegh, später der
Geigenvirtuose und Dirigent Leonidas Kavakos. Mit der Camerata konzertierte Christoph Hipper unter dem Dirigat von Sandor Vegh, Leonidas
Kavakos, Sir Roger Norrington, Franz Welser-Möst, Murray Perahia und vielen prominenten Solisten, die Konzerttourneen führten ihn
zu großen internationalen Festivals. 1997 - 2004 unterrichtete Christoph Hipper als Assistent von Prof. Richard Galler an der Hochschule
Mozarteum Salzburg. Außerdem musiziert er in mehreren Kammermusik-Ensembles, vom Trio bis zum Oktett.
Wir machen Wind!
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